Suchansicht Xerxes I.

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

Xerxes I.

Xerxes I., altpersisch Chšajarša, (um 519 bis 465 v. Chr.), König von Persien (486-465 v. Chr.), Sohn von Dareios I. und Atossa, der Tochter von Kyros dem Großen.

Zu Beginn seiner Regierungszeit warf Xerxes Aufstände in Ägypten und Babylonien nieder, die noch zu Lebzeiten seines Vaters ausgebrochen waren. Dann setzte er die von seinem Vater begonnenen gewaltigen Rüstungsanstrengungen fort, um die Perserkriege, die für Persien mit den gescheiterten Zügen gegen Griechenland 492 und 490 v. Chr. katastrophal begonnen hatten, zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können. 480 v. Chr. brachen die Perser unter der persönlichen Führung des Xerxes schließlich zu einem neuerlichen Krieg gegen die Griechen auf: Mit einem starken Heer und einer riesigen Flotte zogen sie entlang der kleinasiatischen und der thrakischen Ägäisküste Richtung Griechenland; für das Landheer war eigens eine Schiffsbrücke über den Hellespont errichtet und für die Flotte ein Kanal, der so genannte Xerxeskanal, durch die Athos-Halbinsel gegraben worden. Im August 480 v. Chr. besiegten die Perser bei den Thermopylen die Griechen unter Leonidas und nahmen dann Athen; im September musste die persische Flotte jedoch in der Schlacht von Salamis eine schwere Niederlage gegen die griechische unter Themistokles hinnehmen. Xerxes kehrte nun mit den Resten seiner Flotte nach Persien zurück – auch weil in Babylonien wieder ein Aufstand ausgebrochen war; das Landheer beließ er unter seinem Schwager Mardonios in Griechenland (es wurde 479 v. Chr. bei Platää entscheidend geschlagen). Nachdem er den Aufstand in Babylonien niedergeschlagen hatte, verzichtete Xerxes anscheinend auf weitere politische Aktivitäten größeren Umfangs und konzentrierte sich vielmehr auf den Ausbau seiner Residenz Persepolis. Im August 465 v. Chr. wurde er im Zuge einer Palastintrige von seinem Minister Artabanos ermordet. Sein Nachfolger im Perserreich wurde sein Sohn Artaxerxes.