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Yak, wild lebendes oder domestiziertes tibetanisches Rind, das in den Hochebenen und Gebirgen Zentralasiens in kaltem, trockenem Klima beheimatet ist. Der Wildyak ist ein massiges Tier mit dichtem Fell aus langem schwarzbraunem Haar. Die Bullen sind größer als die Kühe, sie können eine Kopfrumpflänge von über drei Metern erreichen und ein Gewicht über 800 Kilogramm. Der Yak hat einen Schulterbuckel, seine Hörner sind lang und wachsen nach außen und oben. Der Schwanz ist langhaarig und weist eine Endquaste auf. Hausyaks können sehr unterschiedlich gefärbt sein: unter anderem rot, braun, schwarz oder weiß. Sie sind kleiner als Wildyaks, da sie mit Hausrindern gekreuzt wurden.
Das Weibchen bringt alle zwei Jahre nach einer Tragzeit von 258 Tagen ein einzelnes Junges zur Welt. Yaks können etwa 25 Jahre alt werden; ihre Nahrungsfeinde sind Wölfe. Der Yak gilt als bedrohte Art. Hausyaks sind wertvolle Lasttiere. Ihre Milch ist fettreich und liefert ausgezeichnete Butter sowie Quark, das Fleisch wird gebraten oder als Trockenfleisch gegessen. Die Haare werden zu Seilen versponnen oder zu Tüchern verwoben, die Haut wird zu Leder verarbeitet. Da der Hausyak einen tiefen Kehllaut ausstößt, wird er auch Grunzochse genannt.
Systematische Einordnung: Der Yak gehört zur Familie Bovidae der Ordnung Artiodactyla. Seine wissenschaftliche Bezeichnung lautet Bos mutus.