Olympische Winterspiele
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Olympische Winterspiele
3. Zeremonien

Die Olympischen Winterspiele beginnen traditionsgemäß mit einer großen Eröffnungsfeier. Dabei ziehen die Teilnehmer nach Ländern gruppiert in das Stadion ein, jeweils angeführt von einem Athleten, der die Fahne seines Landes trägt. Danach werden die olympische Hymne gespielt, die offizielle olympische Flagge gehisst und das olympische Feuer entzündet, welches durch einen im griechischen Olympia gestarteten Fackellauf zum Austragungsort gebracht wurde. Ein Athlet des Gastgeberlandes spricht den olympischen Eid, der seit dem Jahr 2000 auch einen Anti-Doping-Passus enthält und wie folgt lautet: „Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft.” Das Symbol der Olympischen Sommer- wie Winterspiele sind die olympischen Ringe (fünf verbundene Ringe auf weißem Grund in den Farben Blau, Gelb, Schwarz, Grün, Rot), die für die fünf Erdteile stehen.

Die Medaillengewinner eines jeden Wettbewerbs werden durch kleinere Zeremonien geehrt. Dabei stehen Erst-, Zweit- und Drittplatzierter auf einem Podest und nehmen ihre Medaillen – in Gold, Silber bzw. Bronze – in Empfang. Die Landesflaggen der Athleten werden gehisst, und die Nationalhymne des Siegers wird gespielt. Das Ende der Spiele bildet eine große Schlussfeier.