Taufe
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Taufe
3. Jüdische Taufe

Das jüdische Gesetz sah die Verwendung von Wasser bei der rituellen Reinigung vor (A.T., Levitikus 11, 25-40; 15, 5-7). Elischa befahl dem syrischen Feldherrn Naaman, im Jordan unterzutauchen, um sich von der Lepra zu reinigen (A.T., 2. Könige 5). Schon lange vor dem 1. Jahrhundert n. Chr. musste jeder, der zum Judentum übertreten wollte, in Wasser eintauchen, um so zu zeigen, dass er dem Bund beitrat (tebilath gerim). Einige spätere Propheten verkündeten, dass die aus dem Exil heimkehrenden Juden sich beim Überqueren des Jordans mit dessen Wasser besprengen würden (A.T., Ezechiel 36, 25). In dieser Tradition forderte auch Johannes der Täufer, ein älterer Zeitgenosse Jesu, die Juden dazu auf, sich im Jordan taufen zu lassen, um die Vergebung der Sünden zu erlangen (N. T., Markus 1, 4).