| Elbe | Artikelansicht | ||||
| Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken, um die Informationen zu drucken. | |||||
| 3. | Schifffahrt und Handel |
Größere Städte an der Elbe sind auf tschechischer Seite Königgrätz (Hradec Králové) und Aussig (Ústí nad Labem), auf deutschem Staatsgebiet Dresden, Magdeburg und Hamburg. Diese Städte verfügen auch über bedeutende Binnenhäfen. Die Elbe ist durch Kanäle mit der Oder, dem Rhein und der Weser verbunden. Über den Nord-Ostsee-Kanal und den Elbe-Lübeck-Kanal hat sie auch Verbindung zur Ostsee. Die Elbe ist auf einer Länge von ungefähr 940 Kilometern von der Nordsee bis in den Norden des Böhmischen Beckens schiffbar.
Die Elbe ist bereits seit dem 10. Jahrhundert ein wichtiger Handelsweg. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wurde auch über längere Flussstrecken Handel getrieben. Vor allem Hamburg entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Fluss- und Seehandel. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte behinderte jedoch eine Vielzahl von Zollschranken den Warenverkehr. Dieser wurde durch die 1871 erfolgte Aufhebung sämtlicher innerdeutscher Zollbeschränkungen stark angekurbelt.