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| 4. | Umwelt |
Aufgrund der massiven Einleitung industrieller Abwässer ist die Elbe ein durch Schadstoffe stark belasteter Fluss. Allerdings bewirkte die Schließung zahlreicher Industrieanlagen auf tschechischem Gebiet in den letzten Jahren eine Verbesserung der Wasserqualität. Auch der Bau mehrerer Kläranlagen verminderte die ökologische Belastung der Elbe. Dadurch wurde der Fluss wieder Lebensraum für eine artenreiche Fischwelt.
Nach anhaltenden Starkniederschlägen über dem östlichen Mitteleuropa Anfang August 2002 mit Rekordniederschlägen von gebietsweise über 300 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden führten die Elbe und andere Flüsse extremes Hochwasser, das Dammbrüche und Überflutungen mit Todesopfern und Milliardenschäden zur Folge hatte. In Aussig erreichte die Elbe einen Wasserstand von über zwölf Metern, in Dresden über neun Meter. Besonders schwere Schäden verursachte die Flutkatastrophe in Sachsen. Als Folge des Hochwassers wurde der weitere Ausbau der Elbe vorerst gestoppt. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes sollen entlang der Elbe durch Rückverlegung von Deichen Überschwemmungsräume geschaffen werden, die nicht bebaut werden dürfen.
Ein knapp 20 Kilometer langer Abschnitt des Elbufers im Bereich von Dresden wurde wegen seiner Vielzahl an historischen und naturkundlichen Denkmälern 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.