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Bettelorden

Bettelorden (auch Mendikanten, lateinisch mendicare: betteln), Mitglieder religiöser Orden der katholischen Kirche, die einen Armutseid ablegen und somit auf alle persönlichen und gemeinschaftlichen Besitztümer verzichten. Nachdem der etablierte Klerus seinen anfänglichen Widerstand aufgegeben hatte, wurden die wichtigsten dieser Ordensgemeinschaften im 13. Jahrhundert anerkannt. Sie umfassen den Orden der „Minderen Brüder”, besser bekannt unter dem Namen Franziskaner, 1209 vom Papst bestätigt, den „Predigerorden”, besser bekannt unter dem Namen Dominikaner (1216), die Karmeliten (1245) und die Augustiner (1256). Ein fünfter Orden, jener der Serviten, wurde im Jahre 1233 gegründet und 1424 als Bettelorden anerkannt.