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Pílos (auch Pylos), Hafenstadt im Westen Griechenlands auf dem Peloponnes am südlichen Ufer der Bucht von Pílos (Navarino) in der Nähe von Kalamai.
Ausgrabungen (nahe des Nordufers der Bucht) führten zur Entdeckung eines Palastes aus dem 13. Jahrhundert v. Chr., der angeblich zu den Besitztümern Nestors, des legendären Königs von Messenien, gehörte. Der Niedergang des antiken Pílos begann mit der Eroberung Messeniens durch Sparta im 8. Jahrhundert v. Chr. 425 v. Chr. wurde Sparta in der Bucht von Pílos durch die Athener besiegt. Im Mittelalter hieß die Stadt Palaeo Navarino. Die zunächst am Südufer der Bucht entstandene Siedlung war ab 1498 beinahe durchgehend unter türkischer Herrschaft, bis 1827 die türkisch-ägyptische Flotte von einem aus britischen, französischen und russischen Schiffen bestehenden Flottenverband in der Schlacht von Navarino besiegt wurde. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder in Pílos umbenannt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2 500.