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Sprachliche Entlehnungen |
Die Indianer und die europäischen Kolonisten haben eine Vielzahl von Wörtern voneinander übernommen: Die Indianer nahmen Entlehnungen aus dem Holländischen (auf den Antillen), Englischen, Spanischen, Portugiesischen, Russischen (in Alaska) und Französischen (in Kanada und Louisiana) vor, während indianische Orts-, Pflanzen- und Tiernamen in die europäischen Sprachen eingegangen sind. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele: Alaska kommt von dem alëutischen Namen für die Halbinsel Alaska, Connecticut aus dem Mohikanischen (Algonkin-Ritwan) und bedeutet „langer Fluss”, Mexiko und Guatemala aus dem Náhuatl, Nicaragua aus einem aztekischen Dialekt, dem Pilpil. Eine Vielzahl indianischer Lehnwörter ging in die europäischen Sprachen ein: Kajak (Inuit), Tomahawk, Mokassin, Skunk (Algonkin), Tomate, Kojote, Chili, Schokolade, Kakao (Náhuatl), Puma, Kondor, Pampa, Lama, Alpaka (Ketschua), Kanu, Mais, Tabak (Taino, eine arawakische Sprache). In Lateinamerika beeinflussten sich das Spanische und vor allem das Ketschua, das Guaraní und das Náhuatl gegenseitig.
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