Tuvalu
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Tuvalu
2. Land

Die neun Atolle (Nanumea, Nanumanga, Niutao, Nui, Vaitupu, Nukufetau, Funafuti, Nukulaelae und Niulakita) sind aus Korallenriffen aufgebaut und umschließen ausgedehnte Lagunen. Sie bilden zusammen eine Inselkette, die sich über etwa 600 Kilometer von Nordwesten nach Südosten erstreckt. Da die Inseln nur maximal vier Meter über den Meeresspiegel ragen, sind sie in ihrer Existenz gefährdet, wenn die fortschreitende globale Erwärmung anhält und der Meeresspiegel steigt. Ein weiteres Gefährdungspotential für die flachen Inseln liegt in den sporadisch auftretenden extremen Springtiden.

Der Archipel befindet sich in den immerfeuchten Tropen. Das Klima ist warm und feucht, die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 26,7 °C, der mittlere Jahresniederschlag beträgt circa 3 000 Millimeter. In vielen Jahren regnet es an mehr als 200 Tagen. Besonders regenreich ist die Zeit von Oktober bis März.

Die Vegetation auf Tuvalu besteht hauptsächlich aus Kokospalmen, Schraubenbäumen und Brotfruchtbäumen. Die Böden sind wenig fruchtbar. Aufgrund des wasserdurchlässigen Untergrundes gibt es keinen oberflächlichen Abfluss. Die Korallenriffe bieten Lebensraum für eine reichhaltige Meeresfauna; bemerkenswert ist die Blaukoralle, deren Kalkskelett durch eingelagerte Eisensalze blau gefärbt ist. Die Avifauna (Vogelwelt) besteht überwiegend aus Seevögeln und umfasst u. a. Seeschwalben, Sturmtaucher, Fregattvögel; Pazifikfruchttauben und Bindenrallen.