| Suchansicht | Ibrahim I. Pascha | Artikelansicht |
Ibrahim I. Pascha (1789-1848), ägyptischer Feldherr und Politiker. Ibrahim Pascha wurde in Kavala (Ostmakedonien, Griechenland) geboren. Sein Vater Mehmed Ali war von den Türken zum Vizekönig von Ägypten ernannt worden. Ibrahim unterwarf zwischen 1816 und 1818 die Wahhabiten in Arabien. Ab 1824 bekämpfte er als Pascha von Morea die aufständischen Griechen. Großbritannien, Russland und Frankreich intervenierten und zwangen die ägyptische Streitmacht 1828 zum Rückzug.
1831 marschierte Ibrahim in Syrien ein, das damals unter osmanischer Herrschaft stand, nachdem Ibrahims Vater sein Bündnis mit dem Sultan des Osmanischen Reiches widerrufen hatte. Er besiegte die Türken in mehreren Schlachten und wurde zum Gouverneur von Syrien. Der Konflikt kam zwischen 1838 und 1839 wieder zum Ausbruch und endete mit dem Sieg Ägyptens. Großbritannien, Russland, Österreich und Preußen zwangen jedoch Ibrahim Pascha 1841 zum Rückzug aus Syrien. 1848 wurde er zum Vizekönig von Ägypten.