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Achaimeniden

Achaimeniden (griechisch Achaimenidai) oder Achämeniden, Herrscherdynastie in Persien (etwa frühes 8. Jahrhundert bis 330 v. Chr.).

Ihr Name geht auf Achaimenes oder Hachamanisch (8./7. Jahrhundert v. Chr.) zurück, einen mythischen Herrscher von Anschan im Südwesten des heutigen Iran, ihre Genealogie konnte man u. a. anhand der Behistan-Inschrift rekonstruieren. Der bedeutendste ihrer frühen Herrscher war Kyros der Große, der Gründer des Persischen Reiches. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht unter Dareios I. beherrschten sie ein Gebiet, das sich in ostwestlicher Richtung vom Indus bis nach Libyen und Thrakien und vom Persischen Golf im Süden bis zum Kaukasus und zum Jaxartes (heute Syrdarja) im Nordosten erstreckte. Die Achaimeniden schufen ein effektives Verwaltungssystem, basierend auf einer Einteilung des Reiches in 20 Provinzen, die von Satrapen (Provinzstatthaltern) verwaltet wurden, kodifizierten die Gesetze und führten ein verlässliches Währungs- und Steuersystem ein. Obwohl sie selbst Anhänger des Zoroastrismus waren, übten sie religiöse Toleranz. Unter ihrer Herrschaft gelangten Kunst und Architektur zu einer Blüte, wie man aus den großartigen Überresten der Palastanlage von Persepolis, der unter Dareios erbauten Residenzstadt, erkennen kann. Der letzte Achaimeniden-Herrscher, Dareios III., wurde nach seinen Niederlagen gegen Alexander den Großen 330 v. Chr. von den eigenen Satrapen ermordet.