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Künstliche Dünger |
Die in den Handel gelangenden Mineraldünger sind meist aus mehreren anorganischen Komponenten zusammengesetzt, deren Anteile durch die Angaben N für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium gekennzeichnet sind. Diese Nährstoffe sollen den Pflanzen in einer Form zur Verfügung stehen, die von ihnen möglichst gut aufgenommen werden kann, d. h. in den meisten Fällen in wasserlöslicher Form. Als Stickstoffquellen dienen hierzu Ammoniumverbindungen, Harnstoff oder Nitrate (siehe Salpetersäure). Phosphor liegt meist als Hydrogenphosphat wie z. B. Ca(H2PO4)2 („Doppelsuperphosphat”) oder noch günstiger als Ammoniumsalz wie etwa (NH4)2HPO4 vor. Kalium wird dem Boden durch Salze wie Kaliumchlorid (KCl) oder Kaliumsulfat (K2SO4) zugeführt. Weitere Bestandteile von Kunstdüngern können Spurenelemente wie Eisen, Mangan oder Kupfer oder organische Komponenten wie Guano oder Fischmehl sein. Düngemittel werden weltweit in der Größenordnung von 100 Millionen Tonnen gehandelt.
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