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| 7. | Meeresressourcen |
Im Atlantischen Ozean gibt es einige der weltweit ertragreichsten Fischgründe. Diese liegen vorwiegend im Bereich der Kontinentalschelfe und der untermeerischen Bergketten nahe den Britischen Inseln, Island, Kanada (hier vor allem die Grand Banks bei Neufundland) und dem Nordosten der USA. Auch Gebiete, in denen nährstoffreiches Wasser aus tieferen Regionen an die Oberfläche strömt, haben ein reichhaltiges Meeresleben aufzuweisen, wie beispielsweise die Gegend um die Walfischbucht vor der Küste Namibias. Die wichtigsten Fangfische im Atlantik sind Hering, Sardelle, Sardine, Kabeljau, Flunder und Barsch. Thunfisch wird in zunehmendem Maß vor Nordwestafrika und dem Nordosten Südamerikas gefangen. Die Fangquoten liegen im Atlantischen Ozean erheblich höher als in anderen Ozeanen. Allerdings ist seit einigen Jahrzehnten in Teilen des Meeres eine massive Überfischung zu verzeichnen; die Bestände einiger Arten gingen drastisch zurück.
Ein interessantes Beispiel für pflanzliches Leben im Atlantik gibt es in der Sargassosee, die zwischen den Antillen und den Azoren liegt und im Norden und Westen vom Golfstrom umschlossen wird. Dort treiben riesige Flächen braunen Beerentanges (Sargassum) auf dem vergleichsweise ruhigen Oberflächenwasser.
Zu den Mineralerzen, die im Atlantischen Ozean gefördert werden, gehören Titan, Zirconium und Monazit, die vor der Ostküste Floridas gewonnen werden. Vor der Äquatorküste Afrikas werden Eisenerz und Zinnerz gefördert. Die Kontinentalschelfe des Atlantiks sind reich an fossilen Brennstoffen. Große Mengen Erdöl werden in der Nordsee und im Karabischen Meer sowie im Golf von Mexiko gewonnen. Geringere Mengen werden vor der afrikanischen Küste im Golf von Guinea gefördert.
Siehe auch Meere