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Seeschlacht bei Abukir

Seeschlacht bei Abukir, Seeschlacht am 1. und 2. August 1798 zwischen den Briten und den Franzosen in der Bucht von Abukir, circa 24 Kilometer nordöstlich von Alexandria, in Ägypten. Die französische Flotte mit 17 Schiffen unter dem Kommando von Vizeadmiral François Paul Brueys d’Aigailliers kam aus Toulon in Frankreich; an Bord waren Napoleon Bonaparte und seine Armee. Napoleon wollte Ägypten erobern und dann die Briten in Indien angreifen. Die britische Flotte mit 14 Schiffen unter Konteradmiral Horatio Nelson segelte in der Dämmerung in die Bucht und erwischte Brueys’ Schiffe an ihrem Ankerplatz dicht am Ufer. Die Schlacht dauerte bis in die Nacht. Die Franzosen mussten sich schließlich geschlagen geben; nur vier ihrer Schiffe entgingen der Kapitulation oder Versenkung.

Nelsons Sieg schnitt Napoleons Verbindungswege nach Frankreich ab, so dass Napoleon schließlich seine Pläne für einen Feldzug in den Nahen Osten aufgeben musste. Die Briten hatten jetzt die Seeherrschaft über das gesamte Mittelmeer gewonnen und konnten bald darauf (1799) mehrere europäische Mächte für eine Koalition gegen Frankreich gewinnen.