Aluminium
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Aluminium
2. Eigenschaften

Bei reinem Aluminium handelt es sich um ein leichtes, silbriges Metall mit der Atommasse 26,9815 u. Das Metall schmilzt bei 660 °C, siedet bei 2 467 °C und hat eine relative Dichte von 2,7. Aluminium ist stark elektropositiv und in reinster Form extrem reaktionsfähig – reines Aluminiumpulver reagiert an der Luft selbstentzündlich. In Verbindung mit Luft wird das Leichtmetall rasch von einer zähen, durchsichtigen Schicht aus Aluminiumoxid bedeckt, die es vor weiterer Korrosion schützt (siehe Eloxal). Aus diesem Grund rosten aus Aluminium gefertigte Gegenstände nicht und werden auch nicht matt.

Zahlreiche metallische Verbindungen lassen sich mit Aluminium reduzieren. Erhitzt man z. B. Thermit (eine Mischung aus pulverförmigem Eisenoxid und Aluminium), entzieht das Aluminium dem Eisen rasch den Sauerstoff (Aluminothermie); die Hitze der Reaktion reicht aus, um das Eisen praktisch zu schmelzen. Diesen Vorgang nutzt man beispielsweise beim Thermitschmelzverfahren zum Schweißen von Eisen.

Das Oxid des Aluminiums ist amphoter – es hat sowohl saure als auch basische Eigenschaften. Zu den wichtigsten Verbindungen gehören das Oxid, das Hydroxid, das Sulfat und verschiedene Sulfatverbindungen. Wasserfreies Aluminiumchlorid spielt eine wichtige Rolle in der Erdöl- und petrochemischen Industrie. Zahlreiche Edelsteine – etwa Rubine und Saphire – bestehen hauptsächlich aus kristallinem Aluminiumoxid mit verschiedenen Einlagerungen.