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Bedeutung |
Als einer der bedeutendsten Repräsentanten der Aufklärung lehnte Voltaire im Wesentlichen alles Irrationale und mit logischem Denken nicht Vereinbare ab und rief seine Zeitgenossen dazu auf, sich gegen Intoleranz, Tyrannei und Aberglauben zu wehren. Seine Ethik gründete sich auf den Glauben an die Gedankenfreiheit und an die Würde des Menschen. Er engagierte sich für politische und religiöse Gleichheit und setzte sich für eine Literatur ein, die sich mit den aktuellen Problemen der Gesellschaft befassen sollte. Gemeinsam mit Jean-Jacques Rousseau und Charles de Secondat Montesquieu gehörte Voltaire zu den Mitarbeitern der berühmten französischen Enzyklopädie Encyclopédie ou dictionnnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers (1751-1780) von Denis Diderot (siehe Enzyklopädisten). Auch Voltaires literarischem Werk, das Tragödien wie Brutus (1730), Zaire (1732), Alzire ou les Américains (1736, Alzire), Mahomet (1742) oder La Mérope (1744, Merope), die philosophische Romanze Zadig (1747, Zadig oder das Schicksal), die philosophische Gedichtsammlung Discours en vers sur l’homme (1738) und historische Untersuchungen wie Histoire de Charles XII, Roi de Suède (1731, Geschichte Karls XII., König von Schweden) umfasst, liegen meist historische und philosophische Fragestellungen zugrunde.
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