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Haifa

Haifa, Hafenstadt in Israel, an der Bucht von Haifa am Fuß des Karmelgebirges.

Die Stadt beherbergt den wichtigsten Hafen Israels und gilt als Industriemetropole des Landes. In den Raffinerien wird Erdöl, das in der Wüste Negev gefördert wird, verarbeitet. Daneben werden Zement, chemische Produkte, elektronische Geräte, Glas, Stahl und Textilien hergestellt. Eine weitere Einnahmequelle ist der Tourismus. Die Universität von Haifa und das Technion, das man auch unter dem Namen Israelisches Institut für Technologie kennt, haben in der Stadt ihren Sitz. Haifa ist durch ein gut ausgebautes Verkehrsnetz mit anderen Orten in Israel verbunden. Haifa beherbergt den größten Marinestützpunkt Israels und ist Standort der Sechsten Flotte der Vereinigten Staaten.

Die Stadt war während der Kreuzzüge des 11. und 12. Jahrhunderts unter dem Namen Kaiphas bekannt. Im 12. Jahrhundert erbauten Kreuzfahrer hier eine Burg, die Saladin, Sultan von Ägypten und Syrien, zerstörte. Erst seit dem Beginn der jüdischen Einwanderung und dem Bau der Eisenbahn im 20. Jahrhundert gewann Haifa an Bedeutung.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 269 000 (2004).