Suchansicht Astat

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

Astat

Astat, chemisches Symbol At, radioaktives Element (Ordnungszahl 85), das in der siebten Hauptgruppe des Periodensystems steht und damit zu den Halogenen gehört. Seinen Namen verdankt der schwerste Vertreter der Halogene seiner großen Unbeständigkeit (griechisch astatos: unbeständig).

Bereits 1871 sagte Mendelejew das Element mit Hilfe seines damals noch neuen Periodensystems als Eka-Iod voraus. In den dreißiger Jahren waren Forscher vom Alabama Polytechnic Institute davon überzeugt, jenes Eka-Iod in natürlichen Erzen gefunden zu haben; sie nannten es Alabamin. Diese Ergebnisse ließen sich jedoch nicht bestätigen. 1940 gelang es schließlich den amerikanischen Wissenschaftlern D.R. Corson, K.R. McKenzie und E. Segré, das neue Element erstmals künstlich zu erzeugen. Die drei Forscher beschossen in ihrem Experiment Bismut mit hochenergetischen Alphateilchen, wobei Astat 211 mit einer Halbwertszeit von 7,2 Stunden entstand: Später erzeugte man Astat 210, dessen Halbwertszeit rund 8,3 Stunden beträgt. Das dritte der langlebigsten Astatisotope besitzt die Atommasse 209 und hat eine Halbwertszeit von 5,4 Stunden. Mittlerweile sind 28 Astatisotope mit Massenzahlen von 196 bis 219 bekannt – einige der Isotope haben Halbwertszeiten von wenigen Sekundenbruchteilen. Alle Astatisotope sind radioaktiv.

Von den Halogenen ähnelt Astat in seinen Eigenschaften am meisten den Metallen. Es ist stark krebserzeugend.