Galápagos-Inseln
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Galápagos-Inseln
2. Geographie

Die Inseln sind durch bis zu 1 520 Meter hohe Gipfel vulkanischer Gebirge gekennzeichnet; mehrere Vulkane sind aktiv. In den Küstenregionen wachsen Mangroven. In Küstennähe besteht die Vegetation vor allem aus Dornenbüschen, Kakteen und Mezquitebäumen. In den höheren Lagen, in denen oft dichter Nebel herrscht, ist die Flora üppiger. Durch den kalten Humboldtstrom ist das Klima trocken und randtropisch.

Die Galápagos-Inseln sind für ihre einzigartige Tierwelt berühmt: Besonders hervorzuheben sind die sechs Arten von Riesenschildkröten sowie zwei Arten großer Eidechsen aus der Familie der Leguane. Daneben bevölkern etwa 85 verschiedene Vogelarten, darunter Flamingos, Kormorane, Finken und Pinguine die Inseln. An den Küsten tummeln sich große Mengen von Seelöwen und viele verschiedene Fischarten. Zu einer Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts entwickelte sich in den vergangenen Jahren die verstärkte Ausbreitung von Ziegen. Hauptleidtragende sind die ebenfalls auf pflanzliche Nahrung angewiesenen Schildkröten. Mittlerweile wurden Programme zur Dezimierung der Ziegenbestände entwickelt.

90 Prozent der Galápagos-Inseln stehen seit 1959 unter Naturschutz. Das Gebiet wurde 1978 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Im Dezember 2001 wurde diese Welterbestätte um rund 133 000 Quadratkilometer Küstengewässer erweitert.