| Neukaledonien | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Physische Geographie |
Die Insel Neukaledonien erstreckt sich von Nordwesten nach Südosten über eine Länge von circa 400 Kilometern. Sie wird von mehreren Gebirgsketten durchzogen, die nach Osten meist steil abfallen, im Westen allmählich zu einer Küstenebene abdachen. Die höchsten Erhebungen sind der Mont Panié (1 628 Meter) im Norden und der Mont Humboldt (1 618 Meter) im Süden. Die meisten anderen Inseln sind flache Koralleninseln mit maximalen Höhen von meist unter 100 Metern. Nur wenige kleine Inseln sind vulkanischen Ursprungs.
Das unter dem Einfluss des Südostpassats stehende Klima ist tropisch mit durchschnittlichen Jahresniederschlägen zwischen 1 500 und 2 300 Millimetern. Spitzenwerte werden an der Luvseite der Hauptinsel erreicht. In höheren Lagen von Neukaledonien gedeihen Araukariengewächse, an den Küsten sind Kokospalmen und Mangroven verbreitet, im Inselinneren treten Savannen auf.