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| 3. | Wirtschaft und Verkehr |
New York ist eine der größten Wirtschaftsmetropolen der Erde. Von zentraler Bedeutung ist der Finanzsektor: New York ist Hauptsitz vieler international agierender Banken und Versicherungen. Die meisten haben sich im Südteil von Manhattan (Lower Manhattan) im Gebiet um die Wall Street niedergelassen; dort befindet sich mit der 1792 gegründeten New York Stock Exchange die weltweit bedeutendste Börse. New York gilt als führender Medienstandort der USA mit landesweit wichtigen Zeitungen (z. B. New York Times), Verlagen (u. a. Time Warner) sowie Rundfunk- und Fernsehsendern. Ein herausragender Wirtschaftsfaktor ist außerdem der Fremdenverkehr: Alljährlich kommen mehr als 40 Millionen Touristen in die Stadt.
Wichtige Produktionszweige sind u. a. Textilindustrie, Druckgewerbe, Herstellung chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse sowie Elektrotechnik. Ein Problem stellt die Abwanderung vieler Industrieunternehmen aus der Stadt in das Umland dar, weil dadurch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze verloren gehen. Die früher große Bedeutung des Schiffsverkehrs ging kontinuierlich zurück: der Containerverkehr wurde in Häfen des benachbarten Bundesstaates New Jersey ausgelagert.
New York verfügt im Stadtbezirk Queens über zwei Flughäfen, den John F. Kennedy International Airport und den LaGuardia Airport. In Newark (New Jersey) liegt der Newark Liberty International Airport, der als New Yorks dritter Flughafen genutzt wird. Mit dem Grand Central Terminal in Midtown und der Pennsylvania Station in West Side besitzt die Stadt zwei große Bahnhöfe. Die New Yorker U-Bahn ist seit 1904 in Betrieb, sie gehört mit 27 Linien und nahezu 500 Stationen zu den größten U-Bahn-Systemen der Welt. Ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs wird über Fährlinien abgewickelt, von denen die nach Staten Island kostenlos ist.