Hawaii
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Hawaii
2. Land

Mit einer Fläche von 28 311 Quadratkilometern ist Hawaii einer der kleinsten US-Bundesstaaten. Die Inseln erstrecken sich von Ost nach West über etwa 2 400 Kilometer und erheben sich im Mauna Kea bis 4 205 Meter über den Meeresspiegel.

1. Physische Geographie

Die Inseln sind durch vulkanische Aktivitäten entstanden, die sich im Laufe der Zeit von Nordwesten nach Südosten verlagert haben: Kauai ist etwa 5,6 Millionen Jahre alt, Hawaii dagegen nur ungefähr 0,5 Millionen Jahre. Auf der größten Insel Hawaii liegen die tätigen Vulkane Mauna Loa und der Kilauea sowie die erloschenen Vulkane Mauna Kea, Hualalai und Kohala. Maui wird aus den beiden Vulkanen Haleakala und West Maui Mountain gebildet. An der Südküste der Insel Oahu liegt Honolulu. Die Insel Kauai wird von einem einzigen Vulkan gebildet. An der Nordküste dieser Insel befindet sich der größte Leuchtturm der Welt. Die kleinste der Hauptinseln ist die karge und unbewohnte Insel Kahoolawe, die als militärisches Übungsgebiet für Bombenabwürfe benutzt wird.

2. Flüsse und Seen

Das Trinkwasser auf den Inseln wird u. a. über artesische Brunnen gewonnen. Der längste Fluss ist der Kaukonahua auf der Insel Oahu, der größte natürliche See der Halulu-See auf Niihau.

3. Klima

Das tropische Klima wird durch den Passat geprägt, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 23,9 °C. Die niedrigste Temperatur wurde 1979 mit -11,1 °C am Mauna Kea, die höchste 1931 mit 37,8 °C in Pahala gemessen. An den Luvseiten der Gebirge werden Jahresniederschläge von mehr als 10 000 Millimetern erreicht. In Honolulu beträgt der mittlere Jahresniederschlag rund 600 Millimeter.

4. Flora und Fauna

Auf den Inseln gibt es über 2 500 verschiedene Pflanzenarten, die zum Teil eingeführt wurden. An der Luvseite der Berge wächst dichter tropischer Regenwald, die ursprüngliche Vegetation an der Leeseite ist zum großen Teil zerstört. Ebenso artenreich wie die Pflanzenwelt ist die Tierwelt. Viele der Arten sind bedroht, so z. B. die Hawaiigans, die Nene genannt wird.