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Lehm, weit verbreitetes Verwitterungsprodukt, das aus Ton, Schluff und Sand besteht. Da der Anteil der verschiedenen Körnungsklassen sehr verschieden sein kann, präzisiert man ihn durch die Begriffe sandig, tonig und schluffig. Lehm entsteht durch die Verwitterung der verschiedensten Gesteine und enthält Tonminerale und Eisen. Die Eisenverbindungen sorgen für die gelblich bis braune Farbe. Je nach der Entstehung unterscheidet man Lößlehm, Geschiebelehm, der aus entkalktem Geschiebemergel entstanden ist, und Auelehm, der sich aus den Sedimenten der Flusstäler bildet. Böden aus Lehm sind für die Landwirtschaft von großer Bedeutung, da sie viele positive Eigenschaften aufweisen. Sie haben eine gute Wasserspeicherfähigkeit, lassen sich leicht bearbeiten, erwärmen sich schnell und sind meistens reich an Nährstoffen.