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Cook-Inseln

Cook-Inseln, zwei weit verstreute Inselgruppen im südlichen Pazifik, die zwar mit Neuseeland assoziiert, aber selbstverwaltet sind. Zu den südlichen Cook-Inseln gehören Rarotonga, Aitutaki, Atiu, Mangaia, Mauke, Mitiaro, Manuae und Takutea. Die meisten dieser Inseln sind vulkanischen Ursprungs und besitzen relativ fruchtbare Böden. Einige von ihnen sind auch Koralleninseln. Die nördliche Gruppe der Cook-Inseln besteht aus Koralleninseln und umfasst Pukapuka, Tongareva (auch Penrhyn genannt), Manihiki, Palmerston, Rakahanga, Suwarrow und Nassau. Die Gesamtfläche der Inseln beträgt 236 Quadratkilometer. Die Hafenstadt Avarua auf der Insel Rarotonga ist das Verwaltungszentrum der Cook-Inseln. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 17 500.

Bedeutendster Wirtschaftsfaktor der Cook-Inseln ist der Tourismus. Zu den Ausfuhrgütern gehören Kokosnüsse, Kopra, Zitrusfrüchte, Ananas, Textilien und Perlmutt. Rarotonga besitzt einen internationalen Flughafen. Die Einwohner der Cook-Inseln sind Polynesier, die kultur- und sprachgeschichtlich mit den neuseeländischen Maori verwandt sind.

Spanische und portugiesische Seefahrer erreichten die Inseln um 1600. 1773 erforschte James Cook die Inseln und nannte sie Hervey-Inseln. 1823 begann der englische Missionar John Williams, ein Vertreter der London Missionary Society, die Bevölkerung auf Rarotonga zu christianisieren. 1888 wurden die Cook-Inseln britisches Protektorat, 1901 kamen sie unter neuseeländische Verwaltung. 1965 erhielten die Cook-Inseln die volle innere Selbstverwaltung. Die Außen- und Verteidigungspolitik unterliegt allerdings der Regierung von Neuseeland.