Luftverschmutzung
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Luftverschmutzung
3. Quellen und Kontrolle

Die Verbrennung von Kohle, Öl und Benzin trägt erheblich zur Luftverunreinigung bei. Hohe Anteile von Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden und suspendierten Partikeln (Feststoffteilchen in Flüssigkeiten), die in die Atmosphäre gelangen, entstehen durch Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, durch Industrieheizkessel und Öfen in privaten Haushalten. Der größte Anteil des Kohlenmonoxids sowie Stickoxide und Kohlenwasserstoffe entstehen durch die Verbrennung von Benzin- und Dieselkraftstoffen in Automobilen. Andere wichtige Verschmutzungsquellen sind Eisen- und Stahlwerke, Zink-, Blei- und Kupferschmelzhütten, städtische Müllverbrennungsanlagen, Erdölraffinerien, Zementwerke sowie Fabriken, die Salpetersäure oder Schwefelsäure herstellen. Schadstoffe können bereits in dem Material enthalten sein, das einer chemischen Umwandlung oder einem Verbrennungsprozess unterzogen wird (wie z. B. das Blei im Benzin), oder sie können als Ergebnis derartiger Prozesse entstehen. Kohlenmonoxid ist ein typisches Produkt von Verbrennungsmotoren.

Um die Luftverschmutzung zu minimieren bzw. zu verhindern, wurden vor allem in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Methoden entwickelt. Dazu gehören beispielsweise die Entfernung des gefährlichen Materials, bevor es überhaupt verwendet wird, das Auffangen des Schadstoffes nach der Entstehung (Entstaubung, Entschwefelung von Rauchgasen) oder die Veränderung des Prozesses, so dass der Schadstoff gar nicht oder nur noch in sehr geringer Konzentration auftritt. Schadstoffe aus Automotoren können u. a. dadurch verringert werden, dass Benzin möglichst vollständig verbrannt wird oder Abgase mittels eines Katalysators in ungiftige Substanzen umgewandelt werden (siehe Verbrennungsmotor). Industriell ausgestoßene Partikel können in Elektroabscheidern und Filtern aufgefangen werden. Gasförmige Schadstoffe lassen sich in Flüssigkeiten oder festen Stoffen auffangen oder zu harmlosen Substanzen abfackeln.