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Schlacht bei Jena und Auerstedt

Schlacht bei Jena und Auerstedt (14. Oktober 1806), Sieg Napoleons I. über Preußen im Vierten Koalitionskrieg (siehe Koalitionskriege: 4. Koalitionskrieg). Auf seinem Vormarsch durch Sachsen gegen das preußische Heer unter Karl Wilhelm Ferdinand, Herzog von Braunschweig, besiegte Napoleon am 12. Oktober bei Weimar eine preußische Vorhut. Das preußische Heer zog sich daraufhin in Richtung Elbe zurück. Am 14. Oktober traf Napoleon bei Jena auf den linken Flügel des preußischen Heeres mit 50 000 Mann unter Fürst Friedrich Ludwig zu Hohenlohe. Napoleon griff mit 54 000 Mann an und drängte die Preußen zurück. Am gleichen Tag schlug der französische Marschall Louis Nicolas Davout mit 27 000 Soldaten weitere 50 000 Preußen unter Karl Wilhelm Ferdinand bei Auerstedt, 21 Kilometer weiter nördlich, vernichtend. Preußens Widerstand war durch diese beiden Niederlagen gebrochen. Im November marschierten die Franzosen in Berlin ein.