Bäume
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Bäume
3. Evolution

Bäume existieren erst seit dem Devon des Erdaltertums (siehe Paläozoikum). Als erste Baumgattung, die zwar noch zu den Sporenpflanzen gehörte, aber bereits die Gestalt und weitere Merkmale von Samenpflanzen aufwies, gilt Archaeopteris. Die ältesten den Paläobotanikern bekannten Samenpflanzen unter den Bäumen gehören zur Gattung Cordaites, deren Ursprung in der frühen Devonperiode liegt und die am Ende des Paläozoikums ausstarb. Die älteste bekannte und noch immer vorkommende Ordnung, die der breitblättrigen, nacktsamigen Ginkgoales, ist heute nur noch durch eine einzige Art vertreten, den Ginkgobaum. Er besitzt eigenartige fächerförmige Blätter, die sich im Herbst leuchtend gelb verfärben, weshalb der ursprünglich aus China stammende Baum heute überall gern in Gärten und Parkanlagen gehalten wird. Nadelhölzer gibt es ungefähr seit Mitte des Karbons. Bedecktsamige Bäume tauchen später in der jüngeren Kreidezeit des Mesozoikums auf, und mit Beginn des Pliozäns im Känozoikum hatten sich alle heute bekannten Gattungen entwickelt. Die Mehrheit der fossilen Baumblätter, die in Felsformationen des Pliozäns gefunden werden, können von den Blättern heutiger Bäume bereits nicht mehr unterschieden werden.