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Schlacht von Marengo, Schlacht zwischen den Franzosen unter Napoleon Bonaparte und den Österreichern im zweiten Koalitionskrieg (1798-1801). Im Frühjahr 1800 unternahm Napoleon eine Offensive gegen die Österreicher, die Norditalien besetzt hatten. Am 14. Juni griff der österreichische General Michael von Melas mit einer Armee von 30 000 Mann sowie 100 Geschützen bei Marengo südlich von Genua Napoleon an; Napoleon musste sich mit seinen 19 000 Soldaten und 14 Geschützen zurückziehen. Melas zog allerdings keinen Nutzen aus seiner Überlegenheit, so dass die Franzosen, nachdem sie Verstärkung erhalten hatten, einen Gegenangriff starten und einen entscheidenden Sieg über das österreichische Heer erringen konnten. Norditalien war wieder unter französischer Herrschaft.