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Osaka, Stadt in Japan, im Süden der Insel Honshu, Hauptstadt der Präfektur Osaka, Hafen an der Bucht von Osaka, an der Mündung des Yodo in der Nähe von Kyoto. Durch die Eingemeindung der Vorstädte wurde Osaka sowohl nach der Größe der Stadtfläche wie auch nach der Einwohnerzahl eine der größten Städte Japans. Der Hafen, der für die größten Überseeschiffe zugänglich ist, weist die höchsten Umschlagraten des Landes auf. Der Flughafen von Osaka ist ein Knotenpunkt für den Flugverkehr.
Osaka ist eines der größten Industrie-, Finanz- und Handelszentren Japans. Die wichtigsten Produkte sind Stahl, Maschinen, Textilien, Schiffe, Kraftfahrzeuge, Elektroanlagen und Zement. Die Stadt wird durch viele Kanäle unterteilt, und es gibt zahlreiche Parks. Im größten Park (Tennojipark) befindet sich ein botanischer Garten. Die Stadt gilt als die Heimat des japanischen Schauspiels, besonders des Bunraku (das Puppentheater). Die Universität Osaka (1931), die Kansai-Universität (1886) und die Osaka City Universität (1949) sind hier beheimatet. 1970 fand in der Stadt die Weltausstellung statt.
Der Ursprung Osakas geht etwa auf das Jahr 300 n. Chr. zurück, als sie noch den Namen Naniwa trug. 1583 machte der japanische General und Staatsmann Toyotomi Hideyoshi Osaka zu seiner Lehnshauptstadt. In dieser Zeit wurde die Osakaburg gebaut und fertig gestellt. Unter der Verwaltung Toyotomis entwickelte sich die Stadt zu einem blühenden Handelszentrum. 1889 erhielt sie Stadtrecht. Zwei Jahre später verloren mehrere zehntausend Menschen bei einem Erdbeben ihr Leben. 1909 und 1912 wurde die Stadt durch einen Großbrand zerstört. Im Januar 1995 wurde Osaka erneut von einem gewaltigen Erdbeben, das auch die Stadt Kobe verwüstete, schwer beschädigt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,51 Millionen (2007).