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Cuzco

Cuzco, Stadt im Süden Perus, Hauptstadt des gleichnamigen Departements, im Flusstal des Huatanay, rund 3 415 Meter über dem Meeresspiegel, gelegen.

Zu den wichtigsten Industriezweigen der Stadt gehören die Textilindustrie und das Brauereiwesen. Cuzco ist Sitz des Erzbischofs und seit 1962 der Universität San Antonio Abad. In der Stadt befinden sich viele Ruinen aus der Zeit der Inka, darunter der berühmte Tempel der Sonne, Reste der Stadtmauer und zahlreiche Torbögen und Gebäudemauern. Viele der heutigen Häuser, gewöhnlich aus Adobe mit roten Ziegeldächern, stehen auf einem Fundament aus Resten inkanesischen Mauerwerkes. Aus der Zeit der spanischen Besatzung stammen u. a. eine Renaissance-Kathedrale (17. Jahrhundert) und die Präfektur, ehemals der Palast des spanischen Eroberers Francisco Pizarro. Große Teile der Stadt wurden 1950 bei einem Erdbeben zerstört; die historischen Stätten wurden jedoch mit großer Sorgfalt wieder aufgebaut. Seit 1983 gehört Cuzco zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 104 000.