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| 3. | Futterpflanzen |
Der Futterpflanzenanbau erzeugt Viehfutter: Futterpflanzen werden gemäht, getrocknet und als Heu gelagert oder zerkleinert und als Silage oder Gärfutter feucht eingelagert oder direkt an Rinder verfüttert. Diese weiden es entweder ab – wie zumeist in tropischen und subtropischen Gebieten – oder erhalten es frisch geschnitten vorgesetzt. In gemäßigten Klimazonen wird Futter in der Regel in Form von Heu oder Silage als Winterfutter eingelagert.
Zu den üblichen Futterhülsenfrüchtlern der gemäßigten Klimazonen gehören Blaue Luzerne, Rot- und Weißklee sowie Schweden- und Schotenklee. Verbreitete Grasarten sind Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Queckentrespe, Rohrschwingel und Wiesenrispengras. Meist werden im Futterpflanzenanbau eine oder mehr Hülsenfrüchtlerarten zusammen mit Gras angebaut. Bakterien in den Wurzelknöllchen von Hülsenfrüchtlern wandeln den Stickstoff der Luft in einem als Stickstoffixierung bezeichneten Vorgang in eine Form um, die diese Pflanzen verarbeiten können. Dadurch wird der Boden auch für Gräser angereichert, was die Menge des erforderlichen Düngers verringert und Ertrag und Qualität der Futterpflanzen steigert.