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Stromboli, vulkanische Insel in Süditalien, eine der Liparischen Inseln, im Tyrrhenischen Meer, nordwestlich von Messina (Sizilien), mit einer Fläche von etwa 12 Quadratkilometern.
Stromboli besteht aus dem 926 Meter hohen, noch aktiven Vulkankegel; Eruptionen erfolgen im regelmäßigen Rhythmus von circa zehn Minuten. Der Stromboli ist ein typischer Stratovulkan (Schichtvulkan) und ist vorwiegend aus Andesiten und Basalten aufgebaut. Er ist namengebend für den so genannten strombolianischen Typen vulkanischer Aktivität. Darunter versteht man Vulkane, aus denen Lapilli, Schlacken und Bomben in kurzen Zeitabständen in überwiegend schwachen Einzelereignissen ausgeworfen werden; stärkere Explosionen und Ausfluss von Lava treten demgegenüber nur selten auf. Das ausgeworfene Material fällt entweder in den Krater zurück oder rollt über die Sciara del fuoco („Feuerrutsche”) genannte Halde in das Meer. Beim stärksten Ausbruch der vergangenen Jahre stürzte im Dezember 2002 ein Abhang mit rund zwei Millionen Kubikmetern Lavagestein ins Meer. Die folgende Flutwelle richtete auf benachbarten Inseln Schäden an.
Die Insel ist nur dünn besiedelt, die rund 350 Bewohner leben überwiegend vom Tourismus und vom Weinbau.