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| 1. | Einleitung |
Schlangen, neben Echsen und Doppelschleichen eine der Unterordnungen Eigentlicher Schuppenkriechtiere in der Klasse Reptilien.
Der Schlangenkörper ist extrem lang gestreckt und meist zylindrisch, bei Seeschlangen und vielen baumbewohnenden Schlangen jedoch seitlich abgeflacht. Schlangen besitzen keine äußeren Gliedmaßen, wenngleich bei einigen noch winzige Überbleibsel der Hinterbeine vorhanden sind, deren Stummel bei Boas und Pythons an der Basis des Schwanzes sichtbar sind. Schlangen leben in sämtlichen wärmeren Regionen der Welt, außer auf einigen Inseln. In Europa kommen sie bis zum Polarkreis vor, doch die Artenzahl nimmt von den Tropen zu den Polen rapide ab.
Ungefähr 3 000 Arten sind weltweit bekannt. Man teilt sie (je nach Klassifikationssystem für die spezialisierten grabenden und baumbewohnenden Schlangen) in acht bis zehn Familien ein. Die Familie der Nattern ist die größte und umfasst die häufigsten Schlangen aller Kontinente mit Ausnahme Australiens, wo die Giftnattern sämtliche anderen zahlenmäßig übertreffen. Zur letzteren Familie gehören einige der gefährlichsten Schlangen der Welt, wie Mambas, Kobras und Korallenschlangen. Zwei weitere bedeutende Giftschlangenfamilien sind die Grubenottern, darunter die Klapperschlangen, der Buschmeister und die Gewöhnliche Lanzenotter sowie die Vipern mit den Ottern. Die größten Schlangen der Welt, Boas und Pythons, gehören zur Familie der Riesenschlangen. Einige Vertreter dieser Familie erreichen allenfalls eine Länge von 60 Zentimetern; die größten können jedoch über neun Meter lang werden. Die mit einer Länge von etwa zehn Zentimetern und einem Durchmesser von nur 2,5 Millimetern kleinsten bekannten Schlangen gehören zu der 2008 auf Barbados entdeckten Spezies Leptotyphlops carlae aus der Familie der Schlankblindschlangen.
| 2. | Körperbau und -funktionen |
Der Körper der Schlangen ist mit Schuppen aus hornigem Epidermismaterial (Material der Oberhaut) bedeckt, die in regelmäßigen Reihen angeordnet sind und sich gewöhnlich dachziegelartig überlappen. Die Schuppen am Rücken und an den Seiten sind in der Regel kleiner als an Kopf und Unterseite. Die am Rücken liegenden Schuppen können glatt sein oder einen erhabenen Kiel aufweisen; zu weiteren Abwandlungen der Schuppen gehören kleine Knoten und winzige Grübchen. Die Haut und die äußerste Schicht der hornigen Schuppen werden regelmäßig in einem Stück abgestoßen (dem so genannten Natternhemd), einschließlich der harten, unbeweglichen Augenlider. Diese schützen die ständig geöffneten Augen und sind daher durchsichtig. Die Häufigkeit der Häutung variiert je nach Art, aber auch innerhalb einer Art je nach Größe und Alter des Individuums. Junge, schnell wachsende Schlangen stoßen ihre Haut häufiger ab als langsam wachsende erwachsene. Einige Arten häuten sich nahezu alle 20 Tage, andere nur einmal im Jahr.
Nach einem 2000 in der Zeitschrift Nature erschienenen Bericht australischer Forscher sind teilweise im Wasser und teilweise an Land lebende räuberische Echsen die Vorfahren der Schlangen. Dies leiteten die Forscher von Schädelknochen im Pleistozän lebender Schlangen (Gattung Wonambi) ab. Die Schlangengestalt wäre danach eine Anpassung an das Schwimmen. Der lange, schlanke Körper der Schlangen enthält eine große Zahl von Wirbeln: nie weniger als 100 und mitunter mehr als 300; mit Ausnahme der ersten beiden hat jeder Wirbel ein Paar Rippen. Das Skelett ist leicht gebaut und abgewandelt, es ermöglicht große Bewegungsfreiheit. Der Schädel ist besonders locker gebaut und oft in mehrere Richtungen dehn- oder spreizbar. Dieser Knochenbau und der flexible Schuppenpanzer ermöglichen es der Schlange, im Verhältnis zur Größe ihres Kopfes und Körpers große Beute zu verschlingen. Die Beweglichkeit zeigt sich insbesondere bei den beiden Knochen des Unterkiefers, die über einen kurzen, beweglichen Knochen mit dem Schädel und vorne lediglich über ein elastisches Band verbunden sind.
In beiden Kiefern sitzt eine große Zahl scharfer, nadelspitzer Zähne, die alle nach hinten gebogen sind. Die Zähne sind in sechs Reihen angeordnet, parallel zur Längsachse des Kopfes: zwei Reihen auf jeder Seite des Oberkiefers und eine auf jeder Seite des Unterkiefers. Wenn eine Schlange Beute fängt, ermöglichen ihr die nach hinten gebogenen Zähne festen Halt. Die Beute wird rasch getötet und durch abwechselnde Bewegungen der Zahnreihen, welche die Nahrung ins Maul ziehen, verschlungen. Im Maul wird die Nahrung eingespeichelt (entgegen einer verbreiteten Meinung speicheln Schlangen ihre Nahrung nicht schon vorher ein). Die meisten Beutetiere werden leicht und rasch verschlungen, das Verschlingen einer wirklich großen Mahlzeit kann jedoch mehrere Stunden dauern und ist ein mühsamer Prozess. Die großen Pythons können Tiere verzehren, deren Körpergewicht größer als ihr eigenes ist; danach nehmen sie mehrere Wochen oder Monate gar nichts mehr zu sich.
Giftschlangen besitzen vorn im Oberkiefer zwei hohle Zähne, die an die Kanülen von Spritzen erinnern und als Giftzähne bezeichnet werden. Sie werden ebenso wie die anderen Zähne periodisch ersetzt; die neuen Giftzähne wandern schon an Ort und Stelle, bevor die alten ausfallen. Somit kann eine Schlange für kurze Zeit auf jeder Kieferseite zwei Giftzähne haben. Bei den solenoglyphen (röhrenzähnigen) Giftschlangen, einer großen Gruppe von Schlangen, zu denen die Klapperschlangen und Vipern gehören, ist der Knochen, welcher den Giftzahn trägt, so am Schädel befestigt, dass die Giftzähne bei Nichtgebrauch nach hinten gegen das Munddach zurückgeklappt werden können. Kobras und Korallenschlangen repräsentieren die andere große Gruppe, die proteroglyphen (vorderfurchenzähnigen) Giftschlangen, bei denen die Giftzähne nicht beweglich sind, sondern ständig aufrecht stehen. Die Giftzähne sind über den Giftkanal mit den beiden Giftdrüsen verbunden; hierbei handelt es sich um abgewandelte Speicheldrüsen, die beiderseits des Kopfes hinter dem Auge liegen. Schlangengift wirkt lähmend, Blut zersetzend oder Gewebe zerstörend (siehe tierische Gifte).
| 3. | Fortbewegung |
Eine überraschende Eigenschaft der Schlangen ist ihre Fähigkeit, sich ohne Beine rasch fortbewegen zu können, was auf recht unterschiedliche Weise erfolgt. Am häufigsten kriechen sie wellenförmig, eine Methode, die man als Schlängeln bezeichnet. Hierbei stößt sich die Schlange an der Hinterseite jeder Kurve oder Wellenbewegung vom Untergrund ab und gleitet geschmeidig vorwärts. Eine zweite Form könnte man raupenartige Fortbewegung nennen; auf diese Weise bewegen sich nur Schlangen mit schwererem Körperbau. Hierbei wird die Haut auf der Unterseite durch starke Muskeln vor und zurückbewegt, und die breiten Bauchschilder greifen in den Untergrund und bewegen dadurch die Schlange vorwärts. Diese Fortbewegungsform gab Anlass zu der irrtümlichen Behauptung, Schlangen würden „auf ihren Rippen laufen”; tatsächlich aber bewegen sich die Rippen bei keiner der vier Formen der Fortbewegung vorwärts und rückwärts.
Einige wüstenbewohnende Schlangen zeigen auf dem losen Sand eine ganz spezielle Fortbewegungsweise, die man als Seitenwinden bezeichnet. Hierbei rollt die Schlange ihren Körper in einer schlingenartigen Bewegung seitwärts am Boden entlang. Die vierte Methode ist eine ziehharmonikaartige Fortbewegung, wobei der Körper abwechselnd ausgestreckt und zusammengezogen wird, während sich die Schlange von einem Verankerungspunkt zum nächsten bewegt. Diese Art der Fortbewegung dient etwa Blindschlangen zum Überqueren glatter Oberflächen und zum Klettern, aber auch zum Wandern innerhalb unterirdischer Wohnröhren.
Die häufigste der vier Fortbewegungsformen und zugleich diejenige, bei der sämtliche Schlangen die höchste Geschwindigkeit erreichen können, ist das Schlängeln. Nicht alle Schlangen vermögen sich durch jede der anderen Methoden fortzubewegen. Die höchste nachgewiesene Geschwindigkeit einer Schlange liegt bei ungefähr 13 Kilometern pro Stunde – dies ist langsamer, als ein erwachsener Mensch laufen kann und nur wenige Schlangen können sich so schnell fortbewegen. Beim Klettern können alle Methoden außer dem Seitenwinden eingesetzt werden; Schwimmen erfolgt ausschließlich durch Schlängeln. Einigen Arten aus Ostasien und Neuguinea schreibt man die Fähigkeit zu, fliegen zu können. Doch sie können sich lediglich aus recht hohen Bäumen fallen lassen oder herabstürzen und unverletzt zu Boden fallen oder teilweise gleiten.
| 4. | Verhalten |
Schlangen besitzen ein hoch entwickeltes Nervensystem. In Menschenobhut zeichnen sie sich durch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit aus. Die Vertreter zahlreicher Arten sind beim ersten Fang sehr erregt, reagieren aber in der Regel positiv auf behutsamen Umgang. Stimmbänder fehlen den Schlangen zwar, doch zischen sie oft laut. Bullennattern und ihre Verwandten besitzen vor der Öffnung ihrer Luftröhre eine kleine Klappe, wodurch sie besonders eindrucksvoll zischen können. Viele Schlangen zittern bei Erregung mit ihrem Schwanz, und wenn sie sich zufällig in trockenem Gras oder Laub aufhalten, erzeugen sie dadurch ein hörbares Surren. Bei Klapperschlangen mit ihren hornigen Rasseln, die sie mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 50 Bewegungen pro Sekunde bewegen, ist dies besonders ausgeprägt.
Das Sehvermögen ist bei den meisten Schlangen gut entwickelt, lediglich viele grabende Schlangen sind praktisch blind. Bei der Jagd auf Beutetiere verlassen sich Schlangen weitgehend auf ihren scharfen Geruchssinn. Außerdem besitzen sie einen zusätzlichen chemischen Sinn, den sie bei ihren meisten Aktivitäten einsetzen. Hierzu schnellen sie ihre Zunge vor, nehmen dabei Düfte auf und führen die Zunge zum Munddach, wo sie mit einem Sinnesorgan in Kontakt kommt, das man als Jacobson’sches Organ bezeichnet. Mit der Zunge nehmen sie auch Berührungsreize wahr. Für Geräusche, die durch die Luft übertragen werden, sind Schlangen taub. Eine Klapperschlange hört also das Rasseln einer anderen nicht, und genauso wenig hört eine Kobra die Flöte eines Schlangenbeschwörers. Schlangen vermögen jedoch Schwingungen des Bodens oder eines anderen Untergrundes wahrzunehmen, auf dem sie sich gerade aufhalten. Grubenottern, wie auch einige Boas und Pythons, besitzen noch ein weiteres Sinnesorgan, einen Infrarot- oder Wärmerezeptor, mit dessen Hilfe sie geringe Temperaturunterschiede erfassen können. Bei den Grubenottern sitzt er in einer Grube zwischen Augen und Nasenlöchern, nach der die Familie benannt ist. Mittels dieser Rezeptoren können Schlangen warmblütige Beutetiere bei Nacht lokalisieren.
Sämtliche Schlangen sind Fleischfresser und ernähren sich von einer Vielzahl von Tieren, abhängig von der eigenen Körpergröße: Insekten, Spinnen und Schnecken bis zu Fröschen, Mäusen, Ratten und größeren Säugetieren. Dabei können sie dank der Flexibilität ihres Skeletts und Schuppenpanzers häufig Tiere verschlingen, die dicker oder schwerer als ihr eigener Körper sind. Viele Arten, vor allem solche aus der weltweit verbreiteten Familie der Nattern, die drei Viertel aller Schlangenarten umfasst, sind allerdings in ihrer Ernährung stark spezialisiert. Eierschlangen etwa ernähren sich ausschließlich von Vogeleiern, Schneckennattern verzehren Schnecken, die sie aus ihren Gehäusen ziehen können, Wassernattern erbeuten Fische, Kletternattern Fledermäuse. Eine Reihe von Schlangen frisst ausschließlich andere Schlangen.
Die meisten Schlangenarten profitieren bei der Jagd von ihrem empfindlichen Geruchs- und Temperatursinn, der sie gerade nachts in die Lage versetzt, sich ihrer Beute unbemerkt zu nähern und diese zu überwältigen. Die meisten Nattern verschlingen ihre Beutetiere bei lebendigem Leib. Giftschlangen, zu denen vor allem die Familien der Grubenottern, Vipern, Giftnattern und Seeschlangen gehören, töten durch das Injizieren ihres Giftes. Dabei „fesseln” einige das Opfer zunächst durch rasches Umschlingen, bevor sie beißen. Andere stoßen zu, lassen die Beute entkommen, verfolgen sie mit Hilfe ihrer Sinnesorgane und verschlingen dann das gelähmte oder sterbende Tier. Einige Schlangen, besonders Boas, Pythons und Königsnattern, erdrosseln ihre Beutetiere, indem sie eine Körperschlinge um sie herum winden. Die südamerikanische Riesenschlange Anakonda ertränkt häufig die umschlungenen Tiere.
Durch ihre räuberische Lebensweise spielen Schlangen eine bedeutende Rolle bei der Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts, insbesondere hinsichtlich der Kontrolle von Nagetieren, die zumeist eine sehr hohe Fortpflanzungsrate aufweisen. Wie viele Amphibien und die meisten anderen Reptilien nehmen Schlangen den Großteil ihrer Nahrung in den Phasen zwischen der Fortpflanzungszeit und der Winter- bzw. Sommerruhe auf (soweit eine solche eingelegt wird) und zehren anschließend von diesen Reserven. Auch die Fähigkeit zur Fortpflanzung hängt oft vom Ernährungszustand des Tieres ab sowie davon, ob die den Stoffwechsel schonende Ruhephase lang genug war.
Natürliche Feinde der Schlangen sind vor allem Raubtiere, Krokodile und einige Greifvögel wie der Schlangenadler. Wegen ihrer Giftzähne oder der beachtlichen Körpergröße sind einige Arten für Fressfeinde nur schwer zu erbeuten. Viele Schlangen sind dank eines verschiedenartig gefärbten Schuppenpanzers an Untergrund oder Lichtverhältnisse ihres Lebensraums angepasst und somit gut getarnt. Korallenschlangen warnen Angreifer durch auffällige Schreckfarben vor ihrem Gift, wovon auch einige ungiftige Arten profitieren (siehe Mimikry). Manche Schlangen, wie die Ringelnatter, stellen sich bei Bedrohung tot. Dabei erschlafft ihr gesamter Körper, die Tiere drehen sich auf den Rücken und bleiben bewegungslos liegen. Oft strecken sie die Zunge heraus, und gelegentlich wird sogar ein wenig mit Blut vermischter Speichel abgesondert, um die Täuschung perfekt zu machen.
| 5. | Fortpflanzung |
Zur Paarungszeit tragen die Männchen einiger Arten ritualisierte Kommentkämpfe aus, bei denen sich die Rivalen umwickeln, die Vorderenden emporrecken und unblutig ringen, bis einer der beiden zu Boden fällt. Der Sieger dieser oft in Form eines regelrechten Turniers ablaufenden Auseinandersetzungen erhält Zugang zu den fortpflanzungsbereiten Weibchen oder zu einem eigenen Revier. Manche Arten bilden Paarungsknäuel, enge Ansammlungen von mehreren Tieren beider Geschlechter. Die Paarung ähnelt auf den ersten Blick einem Kampf (weswegen Paarung und Kampf ohne Kenntnis der Geschlechter der beteiligten Tiere oft falsch gedeutet werden): Die Partner umschlingen sich an den Schwanzenden, reiben und beißen einander sanft; schließlich stülpt das Männchen sein paariges Begattungsorgan (den für Schlangen und Echsen typischen Hemipenis) nach außen und führt eine Hälfte in die Kloake des Weibchens ein. Bis nach der Ejakulation verankert sich das Männchen mit Hilfe von Haken an seinem Hemipenis am Weibchen, um die innere Befruchtung zu sichern.
Schlangen legen entweder Eier, welche die Weibchen gewöhnlich an einem abgeschiedenen Ort sich selbst überlassen, oder bekommen lebende Junge. Auch Ovoviviparie kommt vor, besonders in der Familie der Vipern. Brutpflege ist bei Schlangen selten, einige wenige Arten bewachen jedoch die Eier und weibliche Pythons brüten sie sogar selbst aus. Die Zahl der Eier und Jungtiere kann bis zu 100 pro Gelege betragen, die Regel sind jedoch weitaus weniger. Schlangen wachsen recht rasch, und so werden die Jungtiere innerhalb von ein bis fünf Jahren geschlechtsreif. Das nachgewiesene Höchstalter von Schlangen ist knapp 30 Jahre für die Anakonda und die Schwarzweiße Kobra. US-amerikanische Wissenschaftler berichteten 1997, sie hätten bei verschiedenen Schlangenarten Parthenogenese (Jungfernzeugung) nachgewiesen. Diese bei Wirbeltieren äußerst seltene Art der Fortpflanzung wird vermutlich durch so genannte Polkörper ermöglicht, die als Spermienersatz dienen. Polkörper sind plasmaarme Zellen, die bei der Reifeteilung von Eizellen entstehen.
| 6. | Systematische Einordnung |
Schlangen bilden die Unterordnung Serpentes der Ordnung Squamata. Nattern bilden die Familie Colubridae, Giftnattern die Familie Elapidae, Grubenottern die Familie Crotalidae, Vipern die Familie Viperidae, Riesenschlangen die Familie Boidae und Schlankblindschlangen die Familie Leptotyphlopidae. Schneckennattern bilden die Unterfamilien Pareinae und Dipsadinae der Colubridae, Wassernattern deren Unterfamilie Natricinae und Kletternattern die Gattung Elaphe.