Falkland-Inseln
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Falkland-Inseln
2. Physische Geographie

Geologisch gesehen sind die Falkland-Inseln ein Teil Patagoniens in Argentinien. Sie sind durch ein untermeerisches Hochplateau mit dem Festland verbunden. Ost-Falkland ist von zwei tiefen Fjorden durchzogen. Im Norden erheben sich die Wickham Heights, deren höchster Gipfel, der Mount Usborne, 705 Meter hoch ist. Das übrige Gebiet ist flach und besteht aus Marschland und Weiden. West-Falkland ist hügelig, besonders im Osten, wo die Hornby Mountains (höchste Erhebung: Mount Adam, 700 Meter hoch) parallel zur Falkland-Meerenge verlaufen.

Die Temperaturen liegen im Winter durchschnittlich bei 2,8 °C, im Sommer bei 8,3 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist konstant hoch. Es gibt etwa 250 Regentage im Jahr, wobei der November der einzige fast trockene Monat ist.

Die stark zerklüfteten Küsten der Hauptinseln sind eine Voraussetzung für gut geschützte Häfen. Einer der wichtigsten Häfen ist Stanley (Einwohnerzahl 1989: 1 329) auf Ost-Falkland. Ein Flughafen befindet sich ebenfalls bei Stanley.