Licht
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Licht
2. Wesen des Lichtes

Licht wird von einer Quelle in Form von Strahlen abgegeben und breitet sich auf seinem Weg immer weiter aus, wobei die Leuchtstärke pro Flächeneinheit mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Wenn Licht auf einen Körper trifft, wird es entweder absorbiert oder reflektiert. Nach der Reflexion an einer rauen Oberfläche wird das Licht in alle Richtungen gestreut. Einige Frequenzen werden stärker reflektiert als andere, was den Körpern ihre charakteristische Farbe verleiht. Weiße Oberflächen reflektieren alle Wellenlängen des Lichtes gleichermaßen, und schwarze Oberflächen absorbieren das Licht fast vollständig. Abbildende Reflexion erfordert hingegen eine sehr glatte Oberfläche wie z. B. einen Spiegel.

Das Wesen des Lichtes zu bestimmen war immer ein grundlegendes Problem der Physik gewesen. Isaac Newton beschrieb Licht als ein Aussenden von Teilchen. Im Gegensatz dazu entwickelte Christiaan Huygens die Theorie, dass sich Licht in Form einer Welle ausbreitet. Heute ist bekannt, dass Licht – wie jede andere elektromagnetische Strahlung auch – einen Doppelcharakter besitzt (Dualismus des Lichtes; Wellen- und Korpuskelmodell). Siehe auch Quantentheorie

Bei einigen Experimenten verhält sich Licht wie eine Reihe von Teilchen und bei anderen Experimenten wie eine Welle. In den Situationen, in denen es sich in Wellenform bewegt, schwingt es im rechten Winkel zur Ausbreitungsrichtung. Daher kann Licht in zwei zueinander senkrechten Ebenen polarisiert werden (siehe Optik).