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Die Alkenreihe |
Die Alkene oder Olefine werden aus offenkettigen Kohlenwasserstoffen mit einer Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen gebildet. Die allgemeine Formel für die Reihe lautet CnH2n, wobei n der Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül entspricht. Wie auch in der Alkanreihe sind die Verbindungen mit wenig Kohlenstoffatomen Gase, dann folgen Flüssigkeiten, die schwereren Vertreter liegen in fester Form vor. Die Olefine sind chemisch aktiver als die gesättigten Verbindungen. Sie reagieren leicht mit Stoffen wie den Halogenen, deren Atome sich an die Doppelbindungen anlagern können. In Naturprodukten treten sie überhaupt nicht auf. Dafür entstehen sie aber bei der trockenen Destillation komplexer natürlicher Stoffe, beispielsweise Kohle, sowie in großen Mengen bei der Erdölraffination, insbesondere bei den Crackverfahren (Steamcracker). Das erste Olefin in dieser Reihe ist das Ethylen (C2H4). Die Diene enthalten zwei Doppelbindungen im Molekül, diese liegen zwischen Paaren von Kohlenstoffatomen (allgemeine Formel CnH2n-2). Sie sind mit den komplexen Kohlenwasserstoffen in Naturkautschuk verwandt und spielen u. a. eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Synthesekautschuk und Kunststoffen. In der chemischen Verfahrenstechnik bedeutende Vertreter der Diene sind Butadien (C4H6) und Isopren (C5H8).
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