Suchansicht Elche

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

Elche

Elche, römischer Name Ilici Augusta Colonia Immune, Stadt im Südosten von Spanien in der Provinz Alicante, am Mittelmeer.

Zum Stadtgebiet von Elche gehört der größte Dattelpalmenhain Europas. Er wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Umland werden Oliven, Getreide und Granatäpfel angebaut. Wichtigste Produktionsgüter sind Wollerzeugnisse, Brandy, Wein und Olivenöl. In Stadt und Umgebung wurden zahlreiche griechische, römische und arabische Artefakte entdeckt, von denen die Dame von Elche, eine bemalte Kalksteinbüste aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., der berühmteste Fund ist. Elche wurde zunächst von den Karthagern, später den Griechen und den Römern besetzt und war in westgotischer Zeit Bischofssitz. Die Bedeutung der Stadt nahm während der Herrschaft der Mauren ab. An diese Zeit erinnern auch heute noch zahlreiche im maurischen Baustil errichtete Gebäude.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 222 000.