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Vorkommen |
Silber ist zu etwa einem hunderttausendstel Prozent (0,00001 Prozent) am Aufbau der Erdkruste beteiligt und zählt damit zu den seltenen chemischen Elementen. Zu einem kleinen Teil kommt Silber gediegen (in elementarem Zustand) vor. Wesentlich häufiger trifft man das Edelmetall jedoch in Form von Erzen, insbesondere in Sulfiden an. Zu den wichtigen Silbererzen gehören Argentit (Silberglanz), Stromeyerit (Kupfersilberglanz), Proustit (lichtes Rotgültigerz), Pyrargyrit (dunkles Rotgültigerz) und Margyrit (Silberantimonglanz). Seltener sind das goldhaltige Erz Sylvanit (AuAgTe4) sowie Kerargyrit (Hornsilber), das nur geringe Mengen Silber enthält. Die höchsten Mengen an Silber gewinnt man nicht aus diesen Silbermineralien, sondern vor allem aus Blei-, Zink- und Kupfererzen, die Silber enthalten. Die größten Silberförderländer der Welt sind Peru, Mexiko und Australien. Ein erheblicher Teil des Edelmetalls wird außerdem über die Aufarbeitung von silberhaltigem Schrott (z. B. aus der Elektronikindustrie) zurückgewonnen.
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