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Mayon, aktiver Vulkan auf den Philippinen.
Der Mayon befindet sich auf der Bicol-Halbinsel im Südosten der Insel Luzon. Er liegt etwa 16 Kilometer nördlich der Stadt Legaspi in der Provinz Albay. Der Vulkan erreicht eine Höhe von 2 415 Metern; sein Umfang beträgt am Fuß annähernd 130 Kilometer. Er liegt im Zentrum des Mount Mayon National Park und ist nicht zuletzt wegen seiner absoluten Symmetrie eine bedeutende Touristenattraktion. Der Gipfel ist von einem Dampfschleier umgeben, der nachts die rotglühende Lava im Krater widerspiegelt und deshalb leuchtet.
Der erste dokumentierte Ausbruch des Vulkans ereignete sich im 17. Jahrhundert. Seither kam es zu mehr als 30 Eruptionen. Die schlimmste ereignete sich im Jahr 1814, als die benachbarte Stadt Cagsawa verschüttet wurde. Beim Ausbruch im Februar 1993 regnete tonnenweise vulkanisches Material auf die umliegenden Farmen herunter; 67 Menschen starben dabei. Im Juni 1999 ereignete sich eine Eruption, bei der über dem Gipfel eine gigantische Dampf- und Aschewolke aufstieg. Im Februar 2000 ließ ein anschwellender Lavadom im Inneren des Berges einen Teil der Kraterwand einstürzen. Größere Lavamengen entströmten dem Vulkan im Juni 2001.