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Kampfflugzeuge |
Ursprünglich fanden in der militärischen Luftfahrt Flugzeuge Verwendung, die speziell für bestimmte Anforderungen entwickelt worden waren: Bomber etwa oder Jagdflugzeuge. Seit den fünfziger Jahren jedoch wurden zunehmend leistungsstärkere Jagdflugzeuge entwickelt, die mit ihren schubstarken Triebwerken nicht nur die Bewaffnung für Jagdeinsätze mitzuführen in der Lage waren, sondern neben Aufklärungsgeräten auch zum Angriff auf Bodenziele geeignete Waffen. Die neue Generation der Kampfflugzeuge konnte nunmehr also einen großen Teil taktischer Kampfaufgaben erledigen, weshalb sie auch taktische Kampfflugzeuge genannt werden. In den meisten Luftstreitkräften überwiegen heute taktische Kampfflugzeuge. Die ein- oder zweistrahligen Jets können mit bis zu dreifacher Schallgeschwindigkeit fliegen. Ihr extremes Beschleunigungsvermögen ermöglicht Starts auf sehr kurzen Pisten, z. B. von einem Flugzeugträger. Taktische Kampfflugzeuge haben neben dem Kampf gegen die feindlichen Luftstreitkräfte und deren Bodenstellungen im einzelnen folgende Aufgaben zu erfüllen: taktische Luftaufklärung, Abfangjagd, Begleitschutz (z. B. für Truppentransportflugzeuge oder große Bomber, wie etwa die amerikanischen B-52), Luftnahunterstützung der Land- und Seestreitkräfte, Abriegelung des Gefechtsfeldes.
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