Algarve
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Algarve
2. Natur

Landschaftlich ist die Algarve überaus vielgestaltig. Der Norden wird von Berg- und Hügelland (Alto-Algarve) geprägt, das in der Serra de Monchique eine maximale Höhe von 902 Metern erreicht. Nach Süden wird das Gelände niedriger (Baixo-Algarve) und senkt sich allmählich zur 10 bis 20 Kilometer breiten Küstenebene (Beiramar) ab. Die Küste ist durch den Wechsel von bis ans Meer reichenden, zum Teil bizarren Felsen und lang gestreckten Sandstränden überaus vielfältig. Viele Höhlen und vorgelagerte Klippenformationen tragen zum landschaftlichen Reiz der Algarve bei, die ein beliebtes Reiseziel für Touristen ist.

Die Gebirgsumrahmung im Norden schützt die Algarve vor Kaltlufteinbrüchen der Iberischen Halbinsel. Die Winter sind mild, die Sommer heiß und trocken. Sommerliche Hitze wird vor allem im Westen durch stetige Winde gemildert. Die Jahresniederschläge betragen 400 bis 600 Millimeter, der überwiegende Teil des Niederschlags fällt im Spätherbst und im Winter.