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Friede von Campo Formio

Friede von Campo Formio, zur Beendigung des 1. Koalitionskrieges gegen das revolutionäre Frankreich zwischen Österreich und Frankreich am 17. Oktober 1797 geschlossener Friedensvertrag. Das militärisch und politisch geschwächte Österreich erhielt zwar Venetien, musste im Gegenzug jedoch auf die Österreichischen Niederlande, die Ionischen Inseln, die Lombardei und den Breisgau verzichten. Artikel 20 des Friedensvertrages sah Verhandlungen zu einem Friedensschluss mit dem Reich vor, die im Dezember 1797 auf dem Kongress von Rastatt (1797-1799) aufgenommen wurden. In einem geheimen Zusatzartikel erklärte sich Österreich gegenüber Frankreich zur Abtretung des linken Rheinufers von Basel bis Andernach bereit; die linksrheinischen weltlichen und geistlichen deutschen Fürsten sollten mit säkularisierten Gebieten rechts des Rheins entschädigt werden. Diese territoriale Neuordnung wurde schließlich im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 umgesetzt.