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Effizienz

Effizienz (lateinisch efficientia: Wirksamkeit), in der Wirtschaftstheorie Ausdruck für möglichst rationellen Mitteleinsatz zur Erreichung eines maximalen Produktionsergebnisses. Kriterien der Effizienz sind u. a. Arbeits- und Kapitalproduktivität sowie die Rendite. Volkswirtschaftlich unterscheidet man zwischen Produktions- und Tauscheffizienz. Unter Produktionseffizienz ist die optimale Ausschöpfung der volkswirtschaftlichen Produktionsreserven zu verstehen. Dazu muss zum einen Vollbeschäftigung herrschen und zum anderen gewährleistet sein, dass durch eine Änderung im Faktoreinsatz die Produktion eines Gutes erhöht wird, ohne dass die Produktion eines anderen Gutes sinkt. Das Streben nach minimalem Kosteneinsatz (Vermeidung von Faktorverschwendung) führt unter diesen Voraussetzungen zur Vollausnutzung der volkswirtschaftlichen Produktionskapazität. Die Tauscheffizienz ist dann optimal, wenn bestimmte Güterpakete das Niveau der Bedürfnisbefriedigung in einem Haushalt erhöhen, ohne dass das Niveau der Bedürfnisbefriedigung eines anderen Haushalts dadurch geschmälert wird. Dieses Optimum ist gegeben, wenn die Grenzraten der Substitution bezüglich zweier Güter für alle Haushalte einander gleich sind. – Im Bereich der Informatik versteht man unter Effizienz zum einen die Eigenschaft eines Algorithmus, ein vorgegebenes Problem in möglichst kurzer Zeit zu lösen, zum anderen ganz allgemein die Wirksamkeit eines Betriebssystems.