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Werner Egk, eigentlich Werner Mayer, (1901-1981), deutscher Komponist. Er wurde in Auchsesheim bei Donauwörth geboren und studierte in Frankfurt am Main und in München (bei Carl Orff) Komposition. Von 1925 bis 1927 lebte Egk in Italien. Seine 1935 in Frankfurt uraufgeführte Oper Die Zaubergeige war in den dreißiger Jahren eines der meistgespielten Werke auf deutschen Bühnen. Dieser Erfolg verhalf dem Komponisten zu einem Engagement als Kapellmeister an der Berliner Staatsoper. In den Jahren 1950 bis 1953 stand Egk als Direktor der Berliner Musikhochschule vor. Neben seiner Tätigkeit als ausübender Komponist und Lehrer war er Präsident des deutschen Komponistenverbandes sowie Präsident des Deutschen Musikrats (1969-1971). Seit 1979 hatte Egk seinen festen Wohnsitz in München. Er starb am 10. Juli 1981 in Inning am Ammersee. Als ein Komponist mit einer phantasiereichen Gestaltungsgabe schrieb Egk vorwiegend für das Musiktheater. Trotz ihrer Bühnenwirksamkeit gelang es seinen Opern wie Peer Gynt (nach Ibsen, 1938) oder Der Revisor (nach Gogol, 1957) nicht, sich im Repertoire zu halten. In seiner zweiten Lebenshälfte wandte er sich verstärkt der Komposition von Ballettmusik zu (z. B. Abraxas, 1946; Die chinesische Nachtigall, 1953).