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Gleitbeutler

Gleitbeutler, Beuteltiere, die mit Hilfe von Flughäuten ebenso wie die nicht verwandten Gleithörnchen und Riesengleitflieger weite Gleitflüge unternehmen können. Zu dieser Gruppe gehören u. a. drei Arten der in Australien und Neuguinea verbreiteten Gleithörnchenbeutler mit Kopfrumpflängen von zwölf bis 30 Zentimetern und der Riesengleitbeutler.

Der Riesengleitbeutler ist dichtwollig behaart, seine Färbung variiert von schwarz bis weiß, die Unterseite ist immer hell. Ausgewachsene Tiere können eine Länge bis 45 Zentimeter erreichen, dazu kommt der maximal 60 Zentimeter lange Schwanz. Zwischen Ellenbogen und Knien ist eine behaarte Flughaut gespannt. Riesengleitbeutler sind gute Kletterer, am Boden jedoch unbeholfen. Trotz ihres Gewichts von ein bis 1,5 Kilogramm können sie bis zu 100 Meter weit von Baum zu Baum gleiten. Sie bewohnen bewaldete Regionen im Osten Australiens, nicht jedoch Regenwälder. Ihre Nahrung besteht, wie die der Koalas, ausschließlich aus Eukalyptusblättern, die sie mit Hilfe von Bakterien im Blinddarm verdauen. Trinken müssen Riesengleitbeutler nicht.

Systematische Einordnung: Gleitbeutler bilden die Familie Petauridae. Gleithörnchenbeutler bilden die Gattung Petaurus. Der Riesengleitbeutler heißt wissenschaftlich Petanoides volans.