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Extensive Weidewirtschaft

Extensive Weidewirtschaft, oder Naturweide, Beweidung von Flächen mit (halb-)natürlicher Vegetation. Extensive Weidewirtschaft findet vor allem auf Flächen statt, die zum Anbau von Kulturpflanzen ungeeignet sind, etwa weil die Niederschläge oder Temperaturen zu gering sind. Man geht davon aus, dass fast die Hälfte der gesamten Erdoberfläche als extensives Weideland genutzt wird. Das Weidevieh – z. B. Ziegen, Schafe oder Rinder – nutzt neben Gräsern und anderen krautigen Pflanzen auch Blätter von Holzgewächsen. Ein zu großer Viehbestand auf zu kleinen Weideflächen, insbesondere in Gebirgslagen oder Trockengebieten wirkt sich schnell verhängnisvoll aus. Eine Überweidung hat, neben Schäden an der Vegetation, häufig auch Überschwemmungen und die Erosion des Bodens zur Folge.