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Geheimhaltung religiösen Wissens in der Religionsgeschichte: typische Merkmale |
Schon in vielen schriftlosen Kulturen, auch in den großen Weltreligionen finden wir die Vorstellung religiösen Wissens, das nur Eingeweihten vorbehalten ist. Der engere Umgang mit dem Heiligen erfordert eine strenge Arkandisziplin, d. h. eine Geheimhaltung von Lehre und Kult vor Außenstehenden. Die Aufnahme von Jüngern durch Meister wird von Aufnahmeriten abhängig gemacht, die durch eine Initiation vollzogen werden. Solche Beschränkung dient der Reinerhaltung des bedeutsamen Wissens.
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