| Sachsen-Anhalt | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Land |
Das Bundesland Sachsen-Anhalt hat eine Fläche von 20 445 Quadratkilometern; es reicht vom Norddeutschen Tiefland bis an die deutsche Mittelgebirgsschwelle und erstreckt sich zu beiden Seiten der mittleren Elbe. Im Norden des Bundeslandes liegt die Altmark, eine teils ebene, teils flachwellige Landschaft mit (Alt-)Moränen der Saale-Eiszeit und ausgedehnten Niederungen. Die Hellberger Höhen im Süden der Altmark sind bis zu 160 Meter hoch. Südlich dieses Moränenzuges liegt die (Colbitz-)Letzlinger Heide.
Südlich des Mittellandkanals bzw. südlich des Elbe-Havel-Kanals, im Zentrum Sachsen-Anhalts liegt die Magdeburger Börde, eine überaus fruchtbare Lößlandschaft. Südwestlich dieser Börde liegen der Harz und das Harzvorland. Im östlichen Teil des Harzes erhebt sich das bis 1 142 Meter hohe Brockenmassiv, die höchste Erhebung des Bundeslandes. Im Süden hat Sachsen-Anhalt Anteil am Thüringer Becken, an der Goldenen Aue und an der Leipziger Tieflandsbucht mit der Dübener Heide. Im Osten, an der Grenze zu Brandenburg, liegt der Fläming. Die größten Flüsse des Landes sind Elbe, Saale, Bode und Unstrut.
Das Klima des Bundeslandes ist ozeanisch geprägt, es erfährt durch die Becken und Höhen der Mittelgebirge beträchtliche Abwandelungen. Im Norden des Harzes fallen zum Teil beträchtliche Niederschläge, durchschnittlich zwischen 1 200 und 1 600 Millimeter im Jahr. Das Saale-, das Unstrut- und das Bodetal gehören zu den trockensten Landschaften Deutschlands, im Regenschatten des Harzes werden in der Regel kaum 500 Millimeter Jahresniederschlag erreicht.