Wirtschaft
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2. Das ökonomische Prinzip

Im Umgang mit den knappen Mitteln verfahren die privaten Wirtschaftssubjekte nach dem so genannten ökonomischen Prinzip (siehe Wirtschaftlichkeit): Jeder Mensch und jedes Unternehmen versucht, mit den ihm gegebenen Mitteln (Gütern) einen möglichst großen Erfolg (Nutzen, Gewinn) zu erreichen (Maximumprinzip) oder ein vorgegebenes Ziel mit dem geringsten Aufwand zu erreichen (Minimumprinzip).

Das ökonomische Prinzip ergibt sich aus dem Bestreben, knappe Ressourcen, z. B. Konsumgüter oder Produktionsmittel, bestmöglich auszunutzen. Für private Haushalte bedeutet dies erstens, im Rahmen des Möglichen über Art und Umfang ihres Arbeitseinsatzes bzw. über die Verteilung der Ressource Zeit auf Erwerbstätigkeit und Freizeit zu entscheiden, und zweitens, die Verteilung des verfügbaren Einkommens auf Konsum (Niveau und Zusammensetzung) und Sparen festzulegen. Für Wirtschaftsunternehmen findet das ökonomische Prinzip unter anderem im Streben nach dem größtmöglichen Gewinn seinen Niederschlag, aber auch in dem Versuch, durch geschickte Kombination der Produktionsfaktoren (Minimalkostenkombination) die Produktivität, d. h. die Produktionsleistung im Verhältnis zum Einsatz von Produktionsmitteln und Arbeit, zu maximieren.